Philosophieren heißt, den eigenen Charakter zu erforschen und die Wahrheit zu suchen.
Für Menschen heißt leben: inter homines esse, d.h. unter Menschen weilen - die Grundgegebenheit ist die Pluralität: Dass wir alle Menschen sind, aber dass keiner von uns ist wie der andere.
Die Seele nährt sich an dem, woran sie sich freut.
"Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei" - nicht nur ein Text für Hoch-Zeiten, sondern die Magna Charta der Freundschaft und des Dienens.
Philosophieren heißt, den eigenen Charakter zu erforschen und die Wahrheit zu suchen.
Das Gespräch in der philosophischen Praxis trägt bei zur Entwicklung der geistigen und seelischen Fähigkeit, in Selbstverantwortung ein gelingendes Leben zu gestalten. Es vermittelt Wissen und Kompetenz, eröffnet Weitblick und Sinn.
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Für Menschen heißt leben: inter homines esse, d.h. unter Menschen weilen - die Grundgegebenheit ist die Pluralität: Dass wir alle Menschen sind, aber dass keiner von uns ist wie der andere.
Philosophie muss nicht erst in eine Praxis übersetzt werden; sie selbst ist eminent praktisch, weil sie Bewusstsein verändert.
Bewusstsein verändern und Sachen klären heißt: Menschen stärken und ihr Miteinander entwickeln. Philosophische Vernunft ist Vermittlung und Kommunikation im besten Sinne und dient einem vernünftigen Miteinander.
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Die Seele nährt sich an dem, woran sie sich freut.
Bildung dient nicht dazu, eigene Interessen durchzusetzen. Gebildet ist, wer sich für andere(s) zu interessieren vermag. Sich für etwas interessieren und Interessen haben setzt voraus, von sich abzusehen und die Welt aufzunehmen, wie sie gegeben ist. Bildung ist die geglückte und schönste Form des Wohlstands.
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"Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei" - nicht nur ein Text für Hoch-Zeiten, sondern die Magna Charta der Freundschaft und des Dienens.
Das Wort Hermann Hesses: "Von der Kirche nicht mehr tröstbar, unberaten vom Geist" gilt heute weithin. Dem setzt unser Begleitungsangebot wenn nicht sogar Trost, so doch guten Rat, mehr aber noch wirkliche Teilnahme und Dienst entgegen. Ein anderes Wort kommt dann zur Geltung: Liebe ist der Raum, in dem man schwach sein kann, ohne Stärke zu provozieren (nach Adorno). Sehen, was Not tut, das Ohr dem Menschen leihen, der sich aussprechen möchte, den Rücken stärken und das Selbstwertgefühl auf eine sichere Grundlage stellen... Auch hier gilt noch das Motto des Logos-Instituts für Philosophische Praxis: Philosophieren aus gutem Grund - Philosophie auf gutem Grund.
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