Hier finden Sie Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Veranstaltungen:
- Philosophische Matinée - Das Sonntagsforum
- Vom Nutzen und Nachteil der Philosophie für das Leben
- Dem Geheimnis des Erfolgs auf der Spur
- Sören Kierkegaard zum 150. Todestag (+11.11.1855) - Ein philosophisches Portrait
- Die Moderne - Vom Charakter unserer "Jetztzeit" und über ihr Selbstverständnis
- Die Uhr schlägt - alle!? - Über den weisen Umgang mit Zeit
- Logosclub - Abende
- Philosophisches Café auf dem Göllesberg
- Martin Buber über Erziehung
- Martin Heidegger - Nachdenken über Leben und Tod, das Sein und das Nichts
- Augustinus - Was also ist die Zeit?
- Descartes - Cogito ergo sum (Denkend bin ich)
- Nietzsche - Der Wille zur Macht
- Abendveranstaltungen in Reutlingen
- Hannah Arendt und Martin Heidegger - Eine Liebesgeschichte?
- Nachdenken über Religion mit Jürgen Habermas
- Nietzsche für Christen
- Vittorio Hösle - Ein Meisterdenker der Gegenwart
- Seminare
- Martin Heidegger - Was heißt Denken? - Besinnung in der Meßkircher Heimat des "Meisters"
- Sören Kierkegaard und das Problem der Existenz - Zum 150. Todestag des "Vaters" der Existenzphilosophie
- Hannah Arendt (1906-1975) - Von der Freiheit im tätigen Leben: Großes Seminar am Beginn des Hanna-Arendt-Jahres
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Philosophische Matinée - Das Sonntagsforum
- Wo: Dekanatshaus, Schulstr. 28, Reutlingen
- Beitrag: 12 € pro Termin
Die philosophische Matineé - Sonntagsforum möchte in der Form eines informierenden Vortrags und in einem größeren zeitlichen Rahmen für den Austausch Gespräche und Bildungserlebnisse ermöglichen, die den Menschen mit seinen Lebensfragen in den Mittelpunkt stellen. Die Begegnungen in Sachlichkeit entsprechen dem Anliegen: "Sachen klären - Menschen stärken". Im Anschluss an den Vormittag mit kleinem "zweiten Frühstück" besteht auch Gelegenheit, sich zum Mittagessen anzuschließen.
Übersicht der Veranstaltungen:
- 112. Philosophische Matinée: Vom Nutzen und Nachteil der Philosophie für das Leben
- Wann: 18.09.2005, 10:00 bis 12:30 Uhr
- Referent: Dr. Siegfried Reusch (Stuttgart)
- Siegfried Reusch liebt das Paradox. Philosophieren heißt für ihn gekonnt Scheitern. Nicht zuletzt deshalb trägt Deutschlands beliebteste und meistverkaufte Philosophiezeitschrift den Namen "der blaue reiter", denn Siegfried Reusch, Herausgeber und Chefredakteur, erinnert damit an den tapferen Don Quichotte im Kampf gegen die Windmühlenflügel. Dem Diplom-Chemiker und Doktor der Philosophie kommt es nicht darauf an unumstößliche Wahrheiten zu ergründen, sondern das aufzubrechen, was sich in Sicherheit wähnt. Die Freiheit des Menschen besteht genau darin, dass er sich nie endgültig festlegen lässt und bereit ist, sich beständig neu zu entwerfen. Aber kann, wer beständig alles hinterfragt, glücklich sein? Kann Philosophie und das Denken unser Leben verändern, gar bessern?
- 113. Philosophische Matinée: Dem Geheimnis des Erfolgs auf der Spur
- Wann: 16.10.2005, 10:00 bis 12:30 Uhr
- Referent: Thomas Gutknecht
- Sprichwörter wie "Jeder ist seines Glückes Schmied" oder das Wort vom "Glück des Tüchtigen" deuten an, dass man gefordert ist, wenn etwas "glücken" und gelingen soll. Ist dies mehr als die Bereitschaft und die Fähigkeit, die Gelegenheiten beim Schopf zu packen? Woher weiß man, wann (und was) die (rechte) Stunde schlägt? Kann man von erfolgreichen Menschen das Erfolghaben lernen? Was ist überhaupt Erfolg und was trägt er zum Lebensglück bei? Gibt es ein "Geheimnis" des Erfolgs? Weiß Philosophie mit ihren Auskünften über Maßstäbe für gelingendes Leben und Lebenserfolg auch über etwas über bessere Einkünfte und "gewöhnlichen" Erfolg zu sagen? Und gesetzt, man hätte den Erfolg: Wie ihn vermitteln, wie mit den Neidern zurecht kommen? Wie das eigene Lebensskript überlisten, das oft genug sagt: "Erfolg ist eine unverzeihliche Sünde gegen den Nächsten" (so der Satiriker Bierce)?
- 114. Philosophische Matinée: Sören Kierkegaard zum 150. Todestag (+11.11.1855) - Ein philosophisches Portrait
- Wann: 20.11.2005, 10:00 bis 12:30 Uhr
- Referent: Dr. Matthias Wilke (Hannover)
- Vor 150 Jahren, am 15. November 1855, wurde in Kopenhagen einer der bedeutendsten dänischen Philosophen und Theologen zu Grabe getragen: Sřren Aabye Kierkegaard. Als "Sokrates von Kopenhagen" machte er von sich reden und bis heute ist er mit seiner teils witzigen teils bissigen Polemik ein viel zitierter Mann. Seinem Spott und seinem Scharfsinn entging keiner. Er schonte weder den Bischof Münster noch den Dichter Andersen oder den Philosophen Hegel. Was weniger bekannt ist: Kierkgaard war trotz seiner spitzen Feder ein sehr frommer Mensch - nur mit der Institution Kirche, da hatte der "Existentialist" so seine Probleme. Ein Grund mehr, sich ihm wieder einmal zu stellen.
- Hinweis: siehe auch Tagesseminar am 19.11.05 mit den Referenten Matthias Wilke, Thomas Polednitschek und Thomas Gutknecht.
- 115. Philosophische Matinée: Die Moderne - Vom Charakter unserer "Jetztzeit" und über ihr Selbstverständnis
- Wann: 11.12.2005, 10:00 bis 12:30 Uhr
- Referent: Thomas Gutknecht
- Schon seit langem wird vom Ende der Neuzeit gesprochen, inzwischen auch von der Postmoderne. Immer wieder bemühen sich Menschen, Epochen und auch die eigene Gegenwart "auf den Begriff zu bringen". Etikettierungen wollen mit Inhalt gefüllt werden. In diesem Sinn gehen wir dem nach, was die "Moderne" ausmacht. Darüber hinaus geht es aber auch um Modernität, um die Frage, was es mit dem "Modernen" auf sich hat und auch, weshalb für unserer unmittelbare Gegenwart der Ausdruck "Postmoderne" ins Spiel gebracht wurde.
- 116. Philosophische Matinée: Die Uhr schlägt - alle!? - Über den weisen Umgang mit Zeit
- Wann: 22.01.2006, 10:00 bis 12:30 Uhr
- Referent: Thomas Gutknecht
- Im Umgang mit der Zeit konzentrieren sich viele Schwierigkeiten in den modernen Lebensumständen. Zeit haben zum Verweilen, Augenblicke der Ruhe und Stille, Fähigkeit zur Muße oder die Kunst zu feiern - danach sehnen sich immer mehr Menschen. Ihre Erfahrung aber ist: Zeitstress. Die Uhr schlägt - alle! Ein Aphorismus, der erschrecken kann, wenn man an die letzte Stunde denkt. Dann jedenfalls ist es auch zu spät, Herrschaft über die Zeit zu gewinnen. Dem Glücklichen, heißt es, schlägt keine Stunde. Kommt dies daher, dass er im Augenblick lebt und verweilt? Die Zeit verstehen lernen heißt weise werden. Einen Beitrag dazu soll das Nachdenken über die Uhr, die alle(n) schlägt, leisten.
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Logosclub - Abende
- Wann: Donnerstags, 15.09.05 / 13.10.05 / 10.11.05 / 08.12.05 / 12.01.06 / 09.02.06, jeweils 19:45 - 22:15 Uhr
- Wo: Logosclub / Bildungswerk, Schulstr.28, Reutlingen
- Referent: Thomas Gutknecht, Diplom Theologe und Prakt. Philosoph (IGPP)
- Beitrag: 8 € pro Termin (bzw. Jahresbeitrag bei Mitgliedschaft)
- Information und Anmeldung: Logosclub, Fon 07122/820528, Fax 07122/820527 oder www.praxis-logos.de
- Beim Logosclubabend treffen sich Mitglieder des Clubs - in Offenheit für alle Interessierten -, um im philosophischen Gespräch mehr Klarheit über Fragen des öffentlichen und persönlichen Lebens zu gewinnen. Gerne informieren wir über die aktuellen Themen. Da sich kurzfristig der Ort der Treffen auch einmal ändern kann, bitten wir um vorherige Anmeldung. Im Regelfall finden die Treffen - wie oben angegeben - im Dekanatshaus statt. Auf dem Plan für die zweite Jahreshälfte stehen die Themen: Schiller - Der Atem der Freiheit. / Philosophisches und wissenschaftliches Denken im Blick auf die Technik / Die Moderne / Europa: Freihandelszone oder kulturelle Einheit?
- Am 2. Oktober lädt der Logosclub zu einem Ausflug nach Marbach ein (Schiller-Nationalmuseum). Für Interessierte ist eine Teilnahme möglich. Informationen unter 07122-820528.
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Philosophisches Café auf dem Göllesberg
- Wo: Logos-Institut Haus auf dem Göllesberg, Fichtenweg 8, 72805 Lichtenstein
- Gastgeber: Thomas Gutknecht, Dipl. Theologe, Prakt. Philosoph (IGPP)
- Beitrag: 12,80 € pro Abend
Das philosophische Café verbindet das persönliche Zusammensein in schöner Runde mit einem philosophischen Gesprächsabend bei einem Glas Wein oder Saft, Gebäck und kleinen Leckereien. Am Beginn stehen Aussagen aus dem Werk und der Gedankenwelt des Philosophen oder Autors, der an diesem Abend im Mittelpunkt steht. In kleineren Gesprächsrunden werden Textpassagen oder Aussagen erörtert und durchdacht. Mehr und mehr entsteht aus den Beiträgen die geistige Welt des jeweiligen Autors, abgerundet durch Orientierungshilfen des Gastgebers.
Übersicht der Veranstaltungen:
- Martin Buber über Erziehung
- Wann: Freitag 09.09.2005, 19:30 Uhr - 22:30
- Martin Buber fragt, was mit Erziehen gemeint ist, wenn man davon ausgeht, dass es zu einfach wäre, in jedem Menschen das Allgemein-Gute vorauszusetzen. Denn letztlich ist doch jeder Mensch ein Unikat. Er meint, die "Beziehung" sei das erzieherische. "Kein Inhalt eines Ausspruchs, aber die sprechende Stimme. Keine Belehrung, aber Blick, Bewegung, Da-sein des Lehrenden... Beziehung erzieht, vorausgesetzt, dass sie eine echte erzieherische Beziehung ist." - Was aber bedeutet dieser Wink Bubers?
- Martin Heidegger - Nachdenken über Leben und Tod, das Sein und das Nichts
- Wann: Freitag 14.10.2005, 19:30 Uhr - 22:30
- Vielleicht ist es der Ausblick auf den Tod, der den entscheidenden Anstoß zur Philosophie gibt. Der Mensch ist jedenfalls von daher bestimmt, dass es ihm im Dasein um das Sein-Können geht, das ihm aber nicht zur Verfügung steht, sondern ihn sein lässt, solange es ihn gibt. Das Sein spricht - und er ist die Entsprechung. Das Sein gibt - und der Mensch ist Auf-Gabe. Existieren heißt: Hinausstehen ins Nichts oder Hineingeworfensein ins Leben. Dieses Ineinander von Sein und Nichts im Menschen gibt jedenfalls zu denken...
- Augustinus - Was also ist die Zeit?
- Wann: Freitag 11.11.2005, 19:30 Uhr - 22:30
- Berühmt und immer wieder zitiert ist Augustins Bemerkung: "Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es. Will ich es aber einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht." Die Zeit ist ein Wunder, ein Rätsel, aber auch eine Herausforderung. Schon ganz praktisch geht es darum, sie sich zunutze zu machen. Aber der weise Umgang mit der zeit ist gar nicht so leicht, wenn man ihren "Eigensinn" nicht versteht. An diesem Abend geht es darum, dem Phänomen Zeit zu begegnen und sie (und damit das Leben) besser zu verstehen.
- Descartes - Cogito ergo sum (Denkend bin ich)
- Wann: Freitag 09.12.2005, 19:30 Uhr - 22:30
- Kaum ein Satz ist so viel zitiert und auch so oft verballhornt worden wie Descartes "Cogito ergo sum". Was aber bedeutet dieser Satz? Was wollte Descartes damit zum Ausdruck bringen? Wird mit Descartes Philosophie tatsächlich Neuland betreten und die Neuzeit begründet. Ein Blick in die Geschichte der Philosophie zum besseren Verständnis der Gegenwart.
- Nietzsche - Der Wille zur Macht
- Wann: Freitag 17.02.2006, 19:30 Uhr - 22:30
- Kaum ein Philosoph, über den so viel gestritten wird. Schlimmer noch: Nietzsche scheint sich als Projektionsfläche zu eignen, weil sein Werk so vielschichtig ist. Und so liest man hinein und heraus, was man will. Aber an Nietzsche vollzieht sich nur, was er selbst analysiert: dass heutzutage Wahrheit zur kleinen Münze geworden ist, vom Willen abhängig gemacht. Wahr erscheint die nützliche Lüge. Ist der Wille zur Macht ein Schlüssel zum Verständnis der Welt? Ist Nietzsche der Wegbereiter für ein guten Gewissens beim Anwenden von Gewalt? Und die Sache selbst: Was ist Wille und was will der Wille? Eine Einladung zum Nachdenken über das Wesen des Willens.
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Abendveranstaltungen in Reutlingen
Übersicht der Veranstaltungen:
- Hannah Arendt und Martin Heidegger - Eine Liebesgeschichte?
- Wann: Donnerstag, 24.11.2005, 20:00 bis 21:30 Uhr
- Wo: Logos-Institut / Bildungswerk, Schulstr.28, Reutlingen
- Referent: Thomas Gutknecht
- Beitrag: 7,50 €
- Anmeldung: ans Bildungswerk (07121-1448420) oder Logos-Institut (07122-820528)
- Allmählich kommt ans Licht, was es mit der Liebesgeschichte zwischen Hannah Arendt und Martin Heidegger, der berühmten Schülerin und ihrem großen Lehrer, auf sich hatte. 1924 beginnt sich eine Geschichte zu entwickeln, einmalig, komplex, widersprüchlich und für beide existentiell bedeutsam, eine tragische und "unmögliche" Beziehung, die dennoch ein Leben lang Frucht trug. Der Abend versucht eine Darstellung der Beziehung und beleuchtet Konsequenzen mit dem Vorsatz, nicht ins bloße Psychologisieren oder in neugieriges Gerede abzufallen.
- Nachdenken über Religion mit Jürgen Habermas
- Wann: Donnerstag, 19.01.2006, 20:00 bis 21:30 Uhr
- Wo: Logos-Institut / Bildungswerk, Schulstr.28, Reutlingen
- Referent: Thomas Gutknecht
- Beitrag: 7,50 €
- Anmeldung: ans Bildungswerk (07121-1448420) oder Logos-Institut (07122-820528)
- Seit Jürgen Habermas mit seiner Rede über Glauben und Wissen aufhorchen ließ, folgen immer neue bedenkenswerte Aussagen zur Religionsphilosophie, offenbar einem Hauptthema seines späten Denkens. Vor einem Jahr kam es zu einer bedeutenden Debatte zwischen ihm und dem jetzigen Papst Benedikt XVI. in München. Auch Kants Religionsphilosophie war im Kantjahr Gegenstand seiner Untersuchungen. Von Habermas angesprochen und angeleitet soll an diesem Abend das Thema Religion etwas genauer "bestimmt" werden.
- Nietzsche für Christen
- Wann: Dienstag, 07.02.2006, 20:00 bis 21:30 Uhr
- Wo: Logos-Institut / Bildungswerk, Schulstr.28, Reutlingen
- Referent: Thomas Gutknecht
- Beitrag: 7,50 €
- Anmeldung: ans Bildungswerk (07121-1448420) oder Logos-Institut (07122-820528)
- Viele kundige Nietzsche-Interpreten sagen, Nietzsche sei ein großer Gottsucher gewesen, ein Frommer wider Willen, der noch unter Flüchen gebetet habe. Sicher war er aber ein Kritiker des christlichen Bewusstseins und des Christentums seiner Zeit. Vor allem deshalb kann man heute viel von ihm lernen, wo es darum geht, in einer Zeit Christ zu sein, die weithin lebt, als wäre Gott tot. In der Tat hat Nietzsche die jetzige Mentalität vorausgesehen, aber auch unter seiner "Voraus-Sicht" gelitten und versucht, etwas vom "Sinn" zu retten - gegen das Sinnverstehen seiner Generation. Tapfer gelesen, kann Nietzsche ermutigen...
- Vittorio Hösle - Ein Meisterdenker der Gegenwart
- Wann: Donnerstag, 23.02.2006, 20:00 bis 21:30 Uhr
- Wo: Logos-Institut / Bildungswerk, Schulstr.28, Reutlingen
- Referent: Thomas Gutknecht
- Beitrag: 7,50 €
- Anmeldung: ans Bildungswerk (07121-1448420) oder Logos-Institut (07122-820528)
- Von den jüngeren Philosophen - Vittorio Hösle ist Jahrgang 1960 - gibt es keinen, dem eher der Ruf vorauseilt, ein Genie zu sein als ihm. Und bestimmt besteht sein Ruhm zurecht. Inzwischen lehrt und arbeitet er in Amerika. Immer noch der Herkunft (u.a. Tübingen) verbunden, zumal der hiesigen philosophischen Tradition, wird Vittorio Hösle im Frühjahr auch in Reutlingen bei "Menschen und Themen" zu Gast sein. Zur Vorbereitung auf diesen Besuch, aber auch um seiner Gedanken willen lohnt ein Blick auf Person und Werk allemal. Mit Hösles Vortrag "Moral und Politik" stellt der Referent seinen einstigen "Lehrer" vor.
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Seminare
Übersicht der Veranstaltungen:
- Martin Heidegger - Was heißt Denken? (Besinnung in der Meßkircher Heimat des "Meisters")
- Wann: Donnerstag, 06.10.2005 bis Sonntag 09.10.2005
- Wo: Schloß Meßkirch
- Referent: Thomas Gutknecht / Dr. Thomas Polednitschek
- Beitrag: 330 €
- Anmeldung: ans Bildungswerk (07121-1448420) oder Logos-Institut (07122-820528) - Bitte Sonderprospekt anfordern
- Das Seminar widmet sich eindringlich der Frage "Was aber heißt Denken?" Wir diskutieren die Frage im Rückgriff auf Martin Heidegger an seinem Geburtsort im Schloss Meßkirch, hören ausgesuchte Vorträge Heideggers, versuchen Interpretation und diskutieren Heideggers Denken im Blick auf die Lebenspraxis. Die Teilnehmerzahl wird auf 13 Personen beschränkt, um möglichst gut ins Gespräch zu kommen und individuelle Themen angehen zu können. Es liegt ein Sonderprospekt vor.
- Sören Kierkegaard und das Problem der Existenz - Zum 150. Todestag des "Vaters" der Existenzphilosophie
- Wann: Samstag, 19.11.2005, 10:00 bis 17:00 Uhr
- Wo: Logos-Institut / Bildungswerk, Schulstr.28, Reutlingen
- Referenten: Thomas Gutknecht / Dr. Thomas Polednitschek / Dr. Matthias Wilke
- Beitrag: 60 €
- Anmeldung: ans Bildungswerk (07121-1448420) oder Logos-Institut (07122-820528)
- Am 11. November 1855 stirbt Sören Kierkegaard, zweiundvierzig Jahre alt. Er gilt als Begründer der Existenzphilosophie. Sein Denken macht das Existieren zum Thema, das heißt: der Mensch vor Gott. Einmal schreibt er: "Das macht überhaupt in allem Menschlichen die Unvollkommenheit aus, dass einem erst durch den Gegensatz das Erstrebte zu eigen wird. & Der Melancholiker hat meist eine starke Neigung zum Komischen, & der Ausschweifende ist oft der größte Moralist, und der Zweifler oft der religiöseste Mensch; - nur daran möchte ich erinnern, dass wir erst durch die Sünde die Seligkeit schauen." Nicht nur die Brillanz seiner Texte, auch die Helle seiner Gedanken faszinieren. Das Seminar, das ergänzt wird durch eine Matinee am folgenden Sonntag, führt in die Philosophie Kierkegaards ein und stellt auch den Menschen vor, der stets nahe zum Selbstmord stand, voller Zweifel über die Berechtigung seiner Existenz und zugleich ein religiöses Genie.
- Hannah Arendt (1906-1975) - Von der Freiheit im tätigen Leben: Großes Seminar am Beginn des Hanna-Arendt-Jahres
- Wann: Freitag, 06.01.2006 bis Sonntag, 08.01.2006
- Wo: Logos-Institut / Bildungswerk, Schulstr.28, Reutlingen
- Referent: Thomas Gutknecht
- Beitrag: 220 € inklusive 2 Übernachtungen und HP / 140 € ohne Übernachtung
- Anmeldung: ans Bildungswerk (07121-1448420) oder Logos-Institut (07122-820528); Sonderprospekt liegt vor, bitte anfordern!
- Im Oktober 2006 jährt sich Hannah Arendts Geburtstag zur Zahl 100 - ein schöner Anlass, die große Persönlichkeit vorzustellen, die sich selber zwar nicht unter die Philosophen reihen lassen wollte, aber unbestritten eine zukunftsweisende Denkerin mit umfassenden Wissen und klarem Urteil war. Ihre Leidenschaft galt dem "Verstehen", ihre philosophische Liebe war Martin Heidegger, ihr Weggefährte und Vorbild Karl Jaspers. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt sie 1959 den "Lessing-Preis" (Hamburg), 1967 den "Sigmund-Freud-Preis" für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 1975 den von der dänischen Regierung verliehenen "Sonning-Preis" für Beiträge zur europäischen Kultur. Dieses Seminar stellt Hannah Arendt mit Originalbeiträgen (Reden, Interviews) und Texten vor. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Unterbringung für Tagungsgäste im Landhotel Hirsch, das Seminar - beschränkt auf 14 Teilnehmende - findet im Logos-Institut statt. Ein Sonderprospekt liegt vor, bitte anfordern!
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