Hier finden Sie Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Veranstaltungen:
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Philosophische Matinée - Das Sonntagsforum
- Wo: Dekanatshaus, Schulstr. 28, Reutlingen
- Beitrag: 10 € pro Termin
Die philosophische Matineé - Sonntagsforum möchte in der Form eines informierenden Vortrags und in einem größeren zeitlichen Rahmen für den Austausch Gespräche und Bildungserlebnisse ermöglichen, die den Menschen mit seinen Lebensfragen in den Mittelpunkt stellen. Die Begegnungen in Sachlichkeit entsprechen dem Anliegen: "Sachen klären - Menschen stärken". Im Anschluss an den Vormittag mit kleinem "zweiten Frühstück" besteht auch Gelegenheit, sich zum Mittagessen anzuschließen.
Übersicht der Veranstaltungen:
- 124. Philosophische Matinée: Philosophieren mit Kindern
- Wann: 18.02.2007, 10:00 bis 12:30 Uhr
- Referentin: Eva Zoller, Winterthur
- Wenn, wie Aristoteles gesagt hat, das Staunen am Anfang der Philosophie steht, dann scheinen die Kinder mit ihrer unbefangenen Neugier wie geschaffen dafür. Aus ihrer langen Erfahrung weiß die freiberufliche Philosophie- und Religionspädagogin Eva Zoller, dass Kinder philosophieren, wenngleich ohne die Begrifflichkeit der "Großen". Leider werden sie oft durch Belehrungen zum Schweigen gebracht. Wie es anders gehen kann, wenn ihre Fragen aufgegriffen werden, wenn sich daraus Gespräche entwickeln, wenn durch behutsame Begleitung und Anleitung ernsthafte philosophische Reflexion entsteht, kein Stoff für Fachunterricht, sondern eine nachdenkliche und vernünftige Haltung zur Welt, darüber berichtet die die Pionierin des der Kinderphilosophie in der Schweiz, Gründerin der Dokumentationsstelle "s Käuzli" für Kinder- und Alltagsphilosophie und Autorin mehrerer Bücher zur Sache sowie Wegbereiterin für Philosophieren im Unterricht von Kindergarten und Volksschule in der Schweiz
- 125. Philosophische Matinée: Das goldene Zeitalter des Islam - Die Begegnung der großen monotheistischen Religionen im maurischen Spanien
- Wann: 01.04.2007, 10:00 bis 12:30 Uhr
- Referent: Dr. Peter Vollbrecht, Esslingen
- Es war ein Goldenes Zeitalter in Südspanien, die Jahrhunderte um die erste Jahrtausendwende. Unter islamischer Herrschaft blühten die Künste, die Wissenschaften und die Philosophie auf. Im Klima interkultureller Toleranz begegneten sich nicht nur die drei monotheistischen Religionen untereinander, sondern auch zwei grundlegend verschiedene Denkstile: das theozentrische, von der Religion geprägte Denken bearbeitete die Antike und veränderte sich selbst dadurch. Zum ersten Mal im abendländischen Mittelalter ereignete sich eine Säkularisierung des Denkens. Der Islam war so modern wie keine andere Weltzivilisation damals. Das Goldene Zeitalter währte nur kurz, es wurde durch den sich radikalisierenden Islam zerschlagen. Inwiefern ist "Cordobas Weltgespräch" ein Modellfall für die Zukunft?
- 126. Philosophische Matinée: Das Rätsel der Zeit
- Wann: 22.04.2007, 10:00 bis 12:30 Uhr
- Referent: Dr. Siegfried Reusch, Stuttgart
- Zeit ist im theoretischen wie im praktischen Sinne immer nur das, was wir mit ihr machen. In diesem Sinne ist es Zeit, dass wir uns Zeit nehmen - für die Zeit. Reusch geht der Frage nach der Zeit nach, die so alt ist wie die Philosophie und führt unterschiedlichste Aspekte der Zeit vor Augen.
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Logosclub - Abende
- Wann: Donnerstags, 08.02.07 / 08.03.07 / 19.04.07 / 10.05.07 / 14.06.07 / 12.07.07, jeweils 19:45 - 22:15 Uhr
- Wo: Logosclub / Bildungswerk, Schulstr.28, Reutlingen
- Referent: Thomas Gutknecht, Diplom Theologe und Prakt. Philosoph (IGPP)
- Beitrag: 8 € pro Termin (bzw. Jahresbeitrag bei Mitgliedschaft)
- Information und Anmeldung: Logosclub, Fon 07122/820528, Fax 07122/820527 oder www.praxis-logos.de
- Beim Logosclubabend treffen sich Mitglieder des Clubs - in Offenheit für alle Interessierten -, um im philosophischen Gespräch mehr Klarheit über Fragen des öffentlichen und persönlichen Lebens zu gewinnen. Gerne informieren wir über die aktuellen Themen. Da sich kurzfristig der Ort der Treffen auch einmal ändern kann, bitten wir um vorherige Anmeldung. Im Regelfall finden die Treffen - wie oben angegeben - im Dekanatshaus statt. Auf dem Plan stehen die Themen: Wissenschaft und Religion, Raffaels Gemälde "Die Schule von Athen" in Rom (Stanzen, Sala della Segnatura).
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Philosophisches Café auf dem Göllesberg
- Wo: Logos-Institut Haus auf dem Göllesberg, Fichtenweg 8, 72805 Lichtenstein
- Gastgeber: Thomas Gutknecht, Dipl. Theologe, Prakt. Philosoph (IGPP)
- Beitrag: 14 € pro Abend
Das philosophische Café verbindet das persönliche Zusammensein in schöner Runde mit einem philosophischen Gesprächsabend bei einem Glas Wein oder Saft, Gebäck und kleinen Leckereien. Am Beginn stehen Aussagen aus dem Werk und der Gedankenwelt des Philosophen oder Autors, der an diesem Abend im Mittelpunkt steht. In kleineren Gesprächsrunden werden Textpassagen oder Aussagen erörtert und durchdacht. Mehr und mehr entsteht aus den Beiträgen die geistige Welt des jeweiligen Autors, abgerundet durch Orientierungshilfen des Gastgebers.
Übersicht der Veranstaltungen:
- Fromm - gläubig - religiös: kleine, aber nicht unwichtige Unterschiede
- Wann: Freitag 23.03.2007, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr
- Was sind die Unterschiede von Frömmigkeit, von Glaube als Inhalt (was geglaubt wird), von Glauben als Akt (Vertrauen) und Religiosität? Worauf kommt es an? Ist religionslose Frömmigkeit möglich? Der Abend will nicht zu einem Verwirrspiel Anlass werden, sondern philosophisch-theologische Klärungen zur Diskussion stellen. Vielleicht gibt es überraschende Einsichten, in jedem Falle Wissenswertes.
- Wer hat das Heft in der Hand: das Leben oder ich? Über das Schicksal.
- Wann: Freitag 04.05.2007, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr
- Leben ist das, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben, so Henry Miller. Denn "das Leben ist gar nicht so. Es ist ganz anders." Wie steht es, wenn das wahr ist, mit der Lebensplanung? Karl Kraus gab den Rat: "Im Zweifelsfall tue man das Richtige!" Aber im ernst: Sind wir nicht stets mehr unsere Zufälle als unsere Wahl? - Wir nennen das Schicksal, was am Zufälligen nicht beliebig ist. Denn es gibt zwar sehr wohl Zufälliges, das wir nach Belieben ändern können, aber gewiss auch Zufälliges, das sich nicht ändern lässt. Auf dieses zufällige Schicksalhafte sollte man sich verstehen lernen. Was aber ist Schicksal, Zufall? Inwieweit führen wir unser Leben, wieweit reicht die Führung durch etwas (oder jemand), das (der) größer ist als wir?
- Neue Hypothesen über die christlichen Wurzeln des Islam
- Wann: Freitag 15.06.2007, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr
- Mehr als eine Milliarde Menschen sind Muslime und bekennen sich zum Islam. Er prägt das gesellschaftliche Leben in vielen afrikanischen und asiatischen Ländern. Glaubensgrundlage der Muslime ist der Koran. Der Koran gilt Muslimen als das authentische Wort Gottes. Der Koran ist nicht die "Bibel" der Muslime, sondern etwas ganz Eigenes, Unverwechselbares. Das Buch hat herausragende Bedeutung für gläubige Muslime. Nun hat der pseudonyme Philologe Luxenberg eine detailliert ausgeführte These entwickelt, wonach älteren Teilen des Koran eine in syrisch-aramäischer Sprache verfasste christliche Urschrift zu Grunde liegt. Hat der Islam christliche Wurzeln, deren Spuren im Koran sichtbar werden?
- 125 Jahre Karl Valentin - Ein vergnügliches Philosophieren zu seinen Ehren
- Wann: Freitag 20.07.2007, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr
- Valentins Sprachwitz zielte besonders auf ihn selbst; unterstützt wurde sein Humor durch seine lange, hagere Gestalt, die er durch slapstickartige Einlagen betonte. Der Pessimismus und die Tragik seiner Komik wurden durch den ständigen Kampf mit alltäglichen Dingen wie der Auseinandersetzung mit Behörden und Mitmenschen genährt, die er auch selbst erlebte. Valentin selbst nannte sich Humorist, Komiker und Stückeschreiber. Am 4. Juni 1882 wurde er - also vor 125 Jahren - in München geboren. An diesem Abend soll Valentin zu Wort kommen. Es darf gelacht, aber auch über Humor nachgedacht werden.
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Abendveranstaltungen in Reutlingen
Übersicht der Veranstaltungen (Reihe "Philosophische Lebenskunst"):
- Würde des Alters: neue Herausforderungen an unsere Gesellschaft
- Wann: Donnerstag, 15.03.2007, 20:00 bis 21:30 Uhr
- Wo: Dekanatshaus, Schulstr.28, Reutlingen
- Referent: Thomas Gutknecht
- Beitrag: 5 €
- Anmeldung: ans Bildungswerk (07121-1448420)
- Unter denen, die über das Alter philosophieren gibt es grob verkürzt zwei Haltungen: diejenigen, die im Alter trotz aller Unbill und Beschwernis eine besondere und bereichernde Qualität erkennen, und zum anderen die wesentlich größere Anzahl derjenigen, die es eher als eine Zeit der Betrübnis, der Offenbarung von Widersinnigkeit und Vergeblichkeit unserer Existenz erfahren. Jedenfalls wird das Älterwerden als ein brennendes soziales und ökonomisches Problem der Zukunft angesehen. Zugleich ist vom Verschwinden des Alters die Rede, von einer "Revolution der Lebensläufe", vom vorherrschenden Geist der Jugendlichkeit, aber auch von der nachhaltigen Orientierung an falschen Altersbildern und Lebensbauplänen, die durch die Entwicklung der Moderne längst überholt wurden und dennoch in den Köpfen der Menschen überdauern. Welche Altersbilder bestimmen uns? Braucht es ein radikales Umdenken in der Bewertung des Alters? Was ist von neuen Leitbildern zu halten, die die Innovationsfähigkeit und Kreativität älterer und alter Menschen herausstellen? Wie altert der Mensch in Würde? Anstöße für das persönliche Leben und ein Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion.
- Ehe- und Elternführerschein?
- Wann: Donnerstag, 26.04.2007, 20:00 bis 21:30 Uhr
- Wo: Dekanatshaus, Schulstr.28, Reutlingen
- Referent: Thomas Gutknecht
- Beitrag: 5 €
- Anmeldung: ans Bildungswerk (07121-1448420)
- Es ist selbstverständlich, dass wir für das Steuern eines Autos im Straßenverkehr einen Führerausweis benötigen. Jeder weiß doch, dass es gefährlich für uns und andere ist, ja geradezu verrückt, sich ohne Fahrunterricht und Kenntnis der Verkehrsregeln ans Steuer eines nicht vom TÜV abgenommenen Fahrzeuges zu setzen und sich auf die Reise im dichten Verkehr zu begeben.
Was aber Ehe und Elternschaft angeht, tun wir, als ob dafür keine Voraussetzungen gegeben wären. Dabei ist die Ehe nun einmal ein kompliziertes "Gefährt". Dies Vehikel ist mehr als pannenanfällig und so liegen denn auch viele Ehefahrzeuge havariert am Straßenrand oder sind mindestens reichlich verbeult. Und eine Unzahl der mitreisenden Kinder sind verletzt - oft schwer.
Brauchen wir also Fahr- und Verkehrsunterricht in den menschlichen Angelegenheiten, wie manche Leute es fordern? Soll der Staat darüber wachen und einen Ehe-TÜV einrichten? Sind solche Vorschläge nur albern und populistisch oder könnte eine Eheschule Sinn machen?
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Seminare
Übersicht der Veranstaltungen:
- Thomas von Aquin - Die Kunst des Gesprächs und des Lehrens
- Wann: Freitag 23. Februar bis Sonntag 25. Februar 2007
- Wo: voraussichtlich Schulstraße 28 Reutlingen
- Referent: Thomas Gutknecht
- Beitrag: Seminarkosten ohne Übernachtung 120 €; Seminarkosten mit Übernachtung (DZ/EZ): 260/290 € [Die Seminarkosten enthalten alle Seminarunterlagen (Reader und digitale Quellen)]
- Anmeldung: bis 30.01.2007 ans Logos-Institut (07122-820528) - bitte Sonderprospekt anfordern
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Der große Theologe und Philosoph, "engelgleicher" Lehrer genannt wegen seines lichtvollen und klaren Denkens, ist davon ausgegangen, dass die Wahrheit nicht gebunden ist an Autoritäten, sondern ihre Kraft durch sich selber unter Beweis stellt. Wo sie geschieht und ausgesagt wird, ist der Geist am Werk. So hat Thomas einst nicht nur das religiöse Denken erneuert. Was es bedeutet, im Geist des Thomas zu denken, soll im Rückgriff auf seine Denkungsart deutlich werden. Dazu gehört die Vergegenwärtigung seiner Disputierkunst im Dienst der Wahrheitssuche. Die Streitkultur des Mittelalters (disputatio) ist unerreicht. Ein weiteres Thema: das Lehren als Tätigkeit, die es dem anderen ermöglicht, vollziehendes Subjekt von Erkenntnis zu werden und auf diesem Wege zugleich Selbsterkenntnis zu erlangen. Lernen ermöglichen heißt, die geistige Eigenaktivität des Lernenden zu erreichen, die ihm das Lernen ermöglicht. Dieser Ansatz ist höchst aktuell: Lehre ist nur dann erfolgreich und sinnvoll, wenn sie den Lernenden dazu motiviert, aus eigenem Interesse lernen zu wollen.
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Veranstaltungen in der Familienbildungsstätte Waiblingen
Übersicht der Veranstaltungen:
- Raffaels Gemälde "Die Schule von Athen"
- Wann: Donnerstag, 22.03.2007, 18.30 - 21.30 ("Langer Abend", 4 UE)
- Wo: FBS Waiblingen, Karlstraße
- Referent: Thomas Gutknecht
- Beitrag: 19 €
- Anmeldung: ans Logos-Institut (07122-820528)
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Wenn Raffael die große Schar von Denkern und Dichtern, Philosophen und Wissenschaftlern der Antike in einer durchdacht und überlegt komponierten Weise auf einem Bild versammelt, geht es ihm um eine für uns heute immer noch spannende Interpretation der philosophischen Tradition. Es ist reizvoll, nun auch den Interpreten Raffaels zu folgen. Was bedeutet die Anordnung der Gestalten? Wer lässt sich aufgrund welcher Merkmale identifizieren? Welche Aspekte einer philosophischen Position werden in besonderer Weise herausgestellt? Was ist das Neue in der Darstellung Raffaels? Wie platziert er die Philosophie gegenüber Theologie und neben der Poesie?
Die Veranstaltungen von Campus50plus und Interdisziplinärer Studiengang beim Kolpingbildungswerk siehe dort unter www.campus-50plus.de und www.kolping-bildungswerk.de (siehe 2. Lebenshälfte)!
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