Thomas Gutknecht

Zu meiner Person

Mein Name ist Thomas Gutknecht, ich wurde 1953 in Stuttgart geboren.

In München, Salzburg und Tübingen habe ich Philosophie, Katholische Theologie, Germanistik und Pastoralpsychologie studiert und unterrichte seit 1983 unter anderem als Dozent an der Akademie für Kommunikations-Design und Multimedia, am Kolping-Bildungszentrum Stuttgart, an Fachhochschulen und verschiedenen Einrichtungen der Erwachsenenbildung. 1991 habe ich das Logosbüro (Reutlingen, jetzt Logos-Institut Lichtenstein-Reutlingen-Stuttgart) gegründet, in dem ich seither neben einer freien Beratertätigkeit philosophisch "praktiziere" und wirksam bin.

Ich war von 2003 bis 2015 Präsident der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis, Vorstandsvorsitzender des Philosophischen Vereins Logosclub e.V. (seit 1993) und Gründungsmitglied von philopraxis.ch.

Seit 1983 arbeite ich wissenschaftlich, unter anderem über Karl Rahner, Martin Buber und Max Scheler. Neuere Themenschwerpunkte meiner Arbeit sind Aspekte der Lebenskunst, Fragen nach Sinn und Glück, Philosophie der Gesundheit, philosophische Therapeutik und philosophische Grundlagen der Kommunikation und der Kommunikationspsychologie sowie Theoriefragen der Philosophischen Praxis.
"Philosophische Portraits" zu Sokrates, Platon, Aristoteles, Seneca, Agustinus, Thomas von Aquin, Spinoza, Hegel, Schopenhauer, Kierkegaard, Nietzsche, Heidegger und Wittgenstein spiegeln wie Kristallisationspunkte meinen persönlichen philosophischen Hintergrund. Meine besondere Wertschätzung gilt zwei so unterschiedlichen Gestalten wie Max Scheler und Josef Pieper. Als gegenwärtige Meister für mein Philosophieren gelten mir auf unterschiedliche Weise etwa Robert Spaemann, Vittorio Hösle, Hans Krämer, Jürgen Mittelstraß oder Jörg Splett.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit, der sich aus der stets geübten Verbindung von Theologie und Philosophie ergibt, schlägt sich nieder in der seelsorgerischen Orientierung, in philosophischen Exerzitien und Glaubenskursen. Ich biete Seminare an zum Verhältnis von Theologie und Philosophie und zu fundamentaltheologischen und systematischen Fragen (Glaubensbegriff, Trinität, interreligionischer Dialog), zur Theologie von Teilhard de Chardin, Karl Rahner, Karl Barth oder Dietrich Bonhoeffer und zur Auseinandersetzung mit Hans Küng, Eugen Drewermann u.v.a. Neuere Arbeiten gelten auch der (männlichen) Aufarbeitung der Gender Studies und großen Denkerinnen wie Hannah Arendt, Simone Weil oder Edith Stein.

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